Aktuelles

Freitag, der 29. Juni 2018

Religiöse Wurzeln und Perspektiven: Judentum und Christentum

 

Ebenfalls von Prof. Dr. Gerhard Kruip ist dieser Titel aus “Handbuch Gerichtigkeit“ Hg. Anna Goppel/Corinna Mieth/Christian Neuhäuser, J.B.Metzler, 2016 (Deutsch)

Donnerstag, der 28. Juni 2018

Die Einheit der Menschheitsfamilie und die Rechte der Migranten

 

Ein Beitrag von Dr. Gerhard Kruip Prof. für Christliche Anthropologie und Sozialethik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er ist erschienen in “Heimat finden-Heimat erfinden. Politisch-philosophische Perspektiven” Hg. Ulrich Hemel/Jürgen Manemann, Wilhelm Fink Verlag 2017 (Deutsch)

Mittwoch, der 20. Juni 2018

Politische Emotionen als moraltheoretische Herausforderung

Prof. Dr. Markus Vogt  Münchener Theologische Zeitschrift / Heft 4/2017

 

In den Arenen politischer Kommunikation haben digital verstärkte Emotionen eine ungeahnte Dynamik gewonnen. Das fordert die Ethik methodisch heraus, über Begründungsdiskurse hinaus stärker die Bedingungen der Kultivierung von Emotionen in den Blick zu nehmen. Darin liegt zugleich eine Chance der Profilbildung christlicher Ethik: Basierend auf der Deutung des Christentums als therapeutische Religion wird die Überwindung diffuser Ängste als theologisch-ethische Aufgabe der Befähigung zu Demokratie verstanden. Dies ist insbesondere hinsichtlich der Immunisierung gegen totalitäre Selbstüberhöhung des Politischen sowie gegen Populismus relevant….weiter lesen

Montag, der 11. Juni 2018

Positionspapier „Die Bedeutung Christlicher Sozialethik für Gesellschaft, Universität, Theologie und Kirche“

 

Am 23. März 2018 hat die Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik das Positionspapier „Die Bedeutung Christlicher Sozialethik für Gesellschaft, Universität, Theologie und Kirche“ veröffentlicht.

Damit wollen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft auf die wachsenden Aufgaben sozialethischer Forschung für die Bewältigung der gegenwärtigen Umbrüche und den Zusammenhalt der Gesellschaft aufmerksam machen.

In der Suche nach Antworten auf die aktuelle Globalisierung der sozialen Frage kann die Christliche Sozialethik eine wichtige Brücke zwischen Theologie und anderen Wissenschaften sowie zwischen Kirche und Gesellschaft sein.

Mit Bezug auf das Apostolische Schreiben “Veritatis Gaudium” (29.1.2018) plädiert das Positionspapier dafür, die Ressourcen für das Fach national zu sichern und international zu etablieren. Zugleich skizziert es Kerninhalte und die Pluralität der Methoden sozialethischer Forschung, die es ermöglichen, Kompetenz von Theologie und Kirche für verantwortete Zeitgenossenschaft angesichts der vielfältigen sozialen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen auf- und auszubauen.

Der Text ist ein Diskussionsbeitrag zur gegenwärtigen Situation der Theologie, das sich nicht nur an Entscheidungsträger richtet, sondern auch Studierenden und allen Interessierten einen prägnanten Einblick in das Fach vermittelt. (Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch)

Montag, der 14. Mai 2018

Ordo socialis beteiligt sich an Dialogprogramm für tansanische Experten

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung führt vom 13. – 19. Mai 2018 in Berlin ein Dialogprogramm zum Thema Soziale Marktwirtschaft für 12 Experten aus Wissenschaft und Politik aus Tansania durch.

Ordo socialis beteiligt sich an dem Programm. Dr. h. c. Josef Thesing, Mitglied des Vorstandes, hält am 14. Mai 2018 einen Vortrag zu dem Thema: Kultur, Religion, Politik und Wirtschaft – Soziale Marktwirtschaft und Ethik. Dabei wird er auch die Aufgaben und Ziele von Ordo socialis darstellen.

 

Montag, der 14. Mai 2018

Ordo Socialis unterstützt Publikation über Oswald von Nell-Breuning SJ

 

Jonas Hagedorn: Oswald von Nell-Breuning SJ – Aufbrüche der katholischen Soziallehre in der Weimarer Republik, Schöningh Verlag, Paderborn 2018, 532 S.

Ordo socialis hat diese Publikation durch einen Zuschuss mitfinanziert. Jonas Hagedorn legt mit seiner Doktorarbeit eine gründliche Analyse von Oswald von Nell-Breunings SJ (1899 – 1991), dem Nestor der katholischen Soziallehre, reflexive Einflussnahme auf den Weimarer Korporatismus und Wohlfahrtsstaat vor. In vier Teilen beschreibt er die katholisch-soziale Topographie der Weimarer Zeit, die wohlfahrtspolitischen Koordinaten der Weimarer Republik. Es folgt der Verständigungshintergrund und die Einordnung der Positionen Nell-Breunings in die zeitgenössische wirtschafts- und sozialpolitische Diskussion. Daneben finden sich biografische Ausführungen, die sich nicht nur auf die Weimarer Zeit beschränken, sondern einen Gesamtüberblick über das Leben und Wirken des Jesuitenpaters ermöglichen. Viele bisher unbekannte Dokumente hat der Autor heranziehen können. Seine Arbeit ist sehr umfangreich dokumentiert. Er legt eine zur Erforschung des Einflusses und der Wirkung von Oswald Nell-Breuning wichtige Arbeit vor. Ein sehr lesenswertes Buch.

Dienstag, der 1. Mai 2018

Neue Spanische Übersetzungen

 

Folgende Übersetzungen deutscher Originaltexte – finanziert von Ordo socialis – stehen zum Download zur Verfügung.

Elmar Nass:

  • Un nuevo paradigma para la doctrina social católica: el humanismo ecológico y la crítica al mercado en la encíclica Laudato Si (Spanisch)
  • ¿Ética social cristiana y paradigma de género? Un análisis de su compatibilidad teológica (Spanisch)
Dienstag, der 24. April 2018

Ordo-Socialis-Preis 2018 - Grußworte und Reden

 

Alle Grußworte und Reden anlässlich der Ordo-Socalis-Preis Verleihung sind in einer Broschüre erschienen. Die PDF-Version steht zum Download zur Verfügung.

Ordo-Socialis-Preis 2018 an Dr. Anne-Catherine Dior Senghor Beye (Vorwort, Grußworte, Laudatio, Festrede-A.C. Senghor Beye)

Freitag, der 6. April 2018

Gerechte Regeln für den freien Handel

 

Heute möchten wir Sie auf eine Veröffentlichung der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz aufmerksam machen:

  • Gerechte Regeln für den freien HandelSozialethische Orientierungen für eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP)Stellungnahme eines von der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz berufenen Expertenkreises (Deutsch, Englisch) Die deutschen Bischöfe Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen Nr. 43
Dienstag, der 3. April 2018

OS-Preisträger Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga mit neuem Buch

 

Der Ordo-Socialis-Preis-Träger 2015, Kardinal Rodríguez Maradiaga, hat ein Buch mit dem Titel: ´Papst Franziskus und die Kirche von Morgen – Revolution im Zeichen des Evangeliums´ veröffentlicht. In einem Gespräch mit Antonio Carriero äußert sich der Kardinal mit der ihm eigenen Offenheit und Klarheit zu einer Reihe von Fragen und Problemen, die sich gegenwärtig und zukünftig für die Katholische Kirche stellen. Als Koordinator des von Papst Franziskus 2013 eingesetzten Kardinalrats ist er ein enger Vertrauter des Papstes. Das macht seine Äußerungen in dem Buch besonders interessant. Er sagt zu vielen Themen seine Meinung, z.B.: Befreiungstheologie, Korruption in der Politik, Drogenhandel, Vatikanbank, Revolution im Zeichen des Evangeliums, Kirche im „Aufbruch“, eine „arme Kirche für die Armen“, Debatte um Amoris Laetitia, Reform der Kirche, Kritik an der Wegwerfgesellschaft, die verfolgten Kirchen, Dialog als Methode innerhalb und außerhalb der Kirche, Widerstand gegen die Reformen, katholische Traditionalisten, Theologie dieses Papsttums. Insgesamt: ein sehr lesenswertes Buch.

Kardinal O. R. Maradiaga: Papst Franziskus und die Kirche von Morgen – Revolution im Zeichen des Evangeliums, Gütersloh 2018, 139 S. 16 E.

 

Josef Thesing