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Prof. Dr. Guillermo León Escobar Herrán gestorben

 

Das Mitglied unseres Wissenschaftlichen Beirats, Prof. Dr. Guillermo León Escobar Herrán, Botschafter Kolumbiens beim Heiligen Stuhl, ist am 17. Dezember 2017 in Rom im Alter von 73 Jahren verstorben. Deutschland kannte er gut. Er war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung, studierte an der Universität Bonn Philosophie, Erziehungswissenschaft und Theologie und schloss seine Studien mit einer Promotion ab. Er war ein sehr engagierter Katholik, der sich früh mit der Politik befasste. In Kolumbien arbeitete er für die Regierung von Präsident Belisario Betancourt, von 1998 bis 2007 und von 2014 bis zu seinem Tode vertrat er sein Land als Botschafter beim Heiligen Stuhl. Er gehörte zu den besten Kennern des vatikanischen Innenlebens. Ihn verbanden sehr freundschaftliche Verbindungen zu den Päpsten Johannes Paul II und Franziskus. Die Reise von Papst Franziskus nach Kolumbien im September 2017 war wesentlich seinem Einsatz zu verdanken.

 

Der Arbeit von Ordo socialis fühlte er sich eng verbunden. Er nahm 2012 als Referent an unserer Konferenz in Brüssel teil und hielt auf unserer Mitgliederversammlung in Düsseldorf einen eindrucksvollen Vortrag. Dabei stand im Mittelpunkt seiner Arbeit das Thema der sozialen Gerechtigkeit in einer sich ständig verändernden Welt. Ihm verdanken wir wertvolle Hinweise und Anregungen. Für seine Hilfe und Unterstützung danken wir ihm. Er wird uns in guter Erinnerung bleiben. Qué descanse en paz!