Aktuelles

Dienstag, der 6. Juni 2017

Neuer spanischer Beitrag

 

Folgender Beitrag von Guillermo Sandoval ist ab heute für Sie online:

  • EL TRABAJO ESCLAVO EN NUESTROS TIEMPOS (Spanisch)
Donnerstag, der 4. Mai 2017

Die Ordnungsethik der Katholischen Soziallehre

- Übersetzungen

 

Ab heute sind die von Ordo socialis in Auftrag gegebene englische, französische und spanische Übersetzung des Beitrags von Dr. Arnd Küppers online. (Englisch, Franz., Spanisch)

 

 

Montag, der 24. April 2017

Öko-soziale Marktwirtschaft statt liberaler Minimalstaat

- Wirtschaftsethik von Papst Franziskus in der Diskussion -

 

Ein Beitrag von Joachim Wiemeyer, Prof. für Christliche Gesellschaftslehre an der Ruhr-Universität Bochum, zur Diskussion über die Wirtschaftskritik von Papst Franziskus.

  • Öko-soziale Marktwirtschaft statt liberaler Minimalstaat – Wirtschaftsethik von Papst Franziskus in der Diskussion – (Deutsch, Englisch, Franz.)
Donnerstag, der 13. April 2017

Flucht, Migration, Integration – Versuch einer sozialethischen Einordnung

 

Ein weiterer Beitrag zum Thema Flucht und Migration von Dr. Arndt Küppers und Prof. Dr. Peter Schallenberg, den Direktoren der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach aus der Reihe “Kirche und Gesellschaft” Nr. 426.

  • Flucht, Migration, Integration – Versuch einer sozialethischen Einordnung, J.P. Bachem Medien GmbH, Köln 2016 (Deutsch)
Mittwoch, der 12. April 2017

Zwischen Gesetz und Evangelium – Überlegungen zu einer christlichen Flüchtlingsethik

 

In der Reihe Analysen & Argumente der Konrad Adenauer Stiftung Ausgabe Nr. 239 vom Februar 2017 ist dieser Beitrag von Dr. Stephan Schaede erschienen, den wir Ihnen heute empfehlen möchten. Dr. Schaede ist Pfarrer, evangelischer Theologe, Philosoph und Direktor der Evangelischen Akademie Loccum.

  • Zwischen Gesetz und Evangelium-Überlegungen zu einer christlichen Flüchtlingsethik (Deutsch)
Dienstag, der 28. März 2017

Gozos y Esperanzas – Angustias y Tristezas en América Latina

 

Dieser Beitrag von Guillermo Sandoval, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Ordo socialis, ist ab heute für Sie online.

  • Gozos y Esperanzas – Angustias y Tristezas en América Latina, Tomo 1 (Spanisch)
  • Gozos y Esperanzas – Angustias y Tristezas en América Latina, Tomo 2 (Spanisch)
Dienstag, der 21. März 2017

Die Ordnungsethik der Katholischen Soziallehre

 

unter diesem Titel ist in der Reihe “Kirche und Gesellschaft” Nr. 436 der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach ein Beitrag von Dr. Arnd Küppers erschienen. Dr. Küppers ist stellv. Direktor der KSZ und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Ordo socialis. Ordo socialis hat Übersetzungen des Beitrags in die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch in Auftrag gegeben, die nach Ferigstellung wie immer zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen.

  • Die Ordnungsethik der Katholischen Soziallehre, J.P. Bachem Medien GmbH, Köln 2017 (Deutsch)

 

Mittwoch, der 1. Februar 2017

Bekommen Chaos und Desorientierung die Oberhand ?

 

Eine Analyse des stellv. Vorstandsvorsitzenden von Ordo socialis, Herrn Dr. Thomas Köster, Leiter des Kompetenzzentrums Soziale Marktwirtschaft von Handwerk NRW in Düsseldorf.

 

Beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos Anfang 2017 hielt der kommunistische Führer Chinas ein flammendes Plädoyer für freien Welthandel. Gleichzeitig bekannte sich der neugewählte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika nachhaltig zu einer Politik des Protektionismus. In immer mehr Ländern sind autoritäre Regierungsformen auf dem Vormarsch. Verfassungsgerichte werden von der Willkür der Regierenden abhängig gemacht. Freie öffentliche Meinung wird durch Verunglimpfung und Einschränkung einer freien Presse behindert. Die Legitimität unserer Wirtschaftsordnung wird durch teilweise betrügerisches Fehlverhalten wichtiger Akteure in Wirtschaft und Finanzwesen in Frage gestellt. In einigen Ländern bildet sich eine neue Klassengesellschaft heraus. Das alles legt den Schluss nahe: Chaos und Desorientierung kennzeichnen in einer ganzen Reihe von Ländern das Bild der Gegenwart.

 

Ja, das stimmt. Diese Tendenzen sind vorhanden. Umso wichtiger ist es, der Desorientierung entgegenzutreten und den inneren Kompass zu schärfen. Die Christliche Gesellschaftslehre und die Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft bieten Koordinatensysteme, die Orientierung auch in sehr stürmischer Zeit verschaffen. Woran sollen wir uns denn ansonsten festhalten? Personalität verbietet Ausgrenzung anderer Menschen. Subsidiarität ist mit Zentralismus, Autoritarismus und Diktatur unvereinbar. Solidarität hilft Klassentrennung zu überwinden. Gemeinwohlbindung bleibt ohne die Wächterfunktion einer freien Presse und unabhängiger Verfassungsgerichte ein leeres Wort.

 

Ein konstituierendes Prinzip der Sozialen Marktwirtschaft ist die Haftung der Entscheidungs-träger. Wer den Nutzen hat, muss auch den Schaden tragen. Gegen kein Prinzip ist in der Wirtschafts- und Finanzkrise stärker verstoßen worden. Häufig wurden die Gewinne privatisiert (bei Minimierung der Steuerlast) und die Verluste sozialisiert. Besonders problematisch sind die Anreizstrukturen für die handelnden Akteure in Publikums-Aktiengesellschaften in Streubesitz. Eigentum und Unternehmensführung liegen nicht in einer Hand. Die Eigentumsverhältnisse sind atomisiert. Der Kleinaktionär hat keinen Einfluss und will ihn zumeist auch gar nicht haben. Fondsgesellschaften schicken nur selten Vertreter in die Aufsichtsräte. Die Folge: Die Funktion des echten Eigentümers, der sich um sein Eigentum kümmert, wird in Publikums-Aktiengesellschaften in Streubesitz der Tendenz nach nicht wahrgenommen. Dies gilt insbesondere bei Milli-Sekunden-Handel von Anteilswerten. Damit drohen Aufsichtsrat und Vorstand zu einem in sich geschlossenen und wenig transparenten System zu werden, in dem eine Kultur der Verantwortlichkeit nur selten gedeihen kann. Im Insolvenzfall bedeutet dies: Eigentümer und Gläubiger oder aber der Steuerzahler haben den Schaden, die verantwortlichen Vorstände und Aufsichtsräte aber entgehen jeder persönlichen Haftung, wenn ihnen nicht Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann. Mangelnde Haftung ist zugleich ein Treibsatz für eine Abwärtsspirale bei der Einhaltung von Ethik-Standards in Unternehmen. Zahlreiche Beispiele können dies belegen. Dass dann die Akzeptanz unserer Wirtschaftsordnung in breiten Kreisen unserer Bevölkerungen schwindet, kann niemanden erstaunen. Eine Änderung der Anreizsysteme für die Akteure auf den Führungsetagen von großen Publikums-Aktiengesellschaften im Sinne einer verstärkten Verantwortungskultur ist deshalb überfällig.

 

Christliche Gesellschaftslehre und Soziale Marktwirtschaft können hier als Wegweiser hilfreich sein. Die BKU-Schrift „Mut zur Verantwortung – Eigentümerverantwortung als Grundlage unserer Wirtschaftsordnung“ (siehe www.ordosocialis.de/publikationen/) stellt hierzu konkrete Reformschritte zur Diskussion. Zu dieser Thematik benötigen wir eine länderübergreifende Diskussion.

Ordo socialis als internationale Plattform für wichtige Texte der Christlichen Gesellschaftslehre müsste umgehend gegründet werden, wenn sie nicht bereits existierte.

 

Thomas Köster

Montag, der 2. Januar 2017

Newsletter

 

Hier ist die neueste Ausgabe unseres Newsletters “Ordo socialis aktuell für Sie.

Dienstag, der 15. November 2016

Ordo socialis im Kontakt mit Globethics

 

Auf Einladung des Vorstandes von Ordo socialis fand Oktober im KSI in Bad Honnef ein Informationsgespräch mit dem Gründer von Globethics in Genf, dem Schweizer Prof. Dr. Christoph Stückelberger und dem neugewählten Executive Director Msgr. Prof. Dr. Obiora Ike statt. Mit Prof. Ike besteht seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit. Er ist Nigerianer, hat in Bonn studiert und bei Prof. Dr. Lothar Roos promoviert. An mehreren Seminaren hat er teilgenommen, er ist auch Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Ordo socialis.

 

Globethics mit Sitz in Genf ist ein globales Netzwerk und besteht aus Personen und Institutionen, die sich für mehrere Themenbereiche der Ethik interessieren (www.globethics.net/about-us/portrait). Es bietet Zugang zu Dokumenten über die weltweit führende digitale Ethikbibliothek (www.globethics.net/library/collections/). Besonders die Sichtbarkeit und der Zugang zu ethischen Projekten aus Afrika, Lateinamerika und Asien soll erreicht werden. Auf diese Weise sollen Personen und Organisationen in den globalen Diskurs eingebunden und ein gerechterer Zugang zu dem Wissen im Bereich der angewandten Ethik ermöglicht werden. Der Zugang zur Bibliothek ist kostenlos.

 

Ordo socialis, vertreten durch die Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Ralph Bergold, Dr. h.c. Josef Thesing, Cornelius Fetsch und Peter van den Brock, und die Vertreter von Globethics erläuterten die Aufgaben und Ziele ihrer Arbeit. Dabei wurde festgestellt, dass es viel Übereinstimmung in den Grundanliegen gibt. Auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit wurden erörtert, so etwa die Übernahme der von Ordo socialis angebotenen Beiträge in das Kommunikationsnetz von Globethics. Ebenso besteht die Möglichkeit, gemeinsam Konferenzen durchzuführen, Beiträge von Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats zu übersetzen und auch bei Globethics zu publizieren. Man kam überein, das erste Gespräch auszuwerten und dann weitere Schritte der Zusammenarbeit zu konkretisieren. Beide Seiten bedankten sich für den offenen und konstruktiven Meinungsaustausch.